

Für Suchtabhängige ist die Geburt eines Kindes eine Chance, das Leben wieder in den Griff zu bekommen und Verantwortung zu übernehmen. Hier setzt die Cornelius Stiftung an: Mit dem Cornelius-Haus in Köln unterstützt sie ein Wohnprojekt, das drogenkranken Müttern einen Notausgang aus der Sucht bietet. In das hier eingerichtete „Clearing-WohnprogrammClearing-Wohnen ist ein therapeutisch und wissenschaftlich begleitetes Wohnprojekt für suchtabhängige Mütter und ihre Kinder. Ziel des Programms ist das eigenständige, suchtfreie und geregelte Zusammenleben von Mutter und Kind.“ werden suchtabhängige Schwangere und Mütter mit ihren Kindern für die Zeit der Klärung und Perspektivenentwicklung aufgenommen und suchttherapeutisch begleitet.
Aufgabe des vor Ort betreuenden Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. ist es, die Frauen auf dem Weg in das Leben mit dem Kind zu unterstützen. Am Ende dieses Prozesses kann die Entscheidung für das Kind und die Stabilisierung des Lebens stehen. Auch die schmerzhafte Trennung von Mutter und Kind ist möglich. In beiden Fällen ist eine Nachbetreuung von großer Bedeutung. Dann ist es Aufgabe der Sozialarbeiter, die Schritte in ein geregeltes Leben oder auch die temporäre bzw. dauerhafte Loslösung von Kind und Mutter zu begleiten.
Die Stiftung fördert regelmäßig weitere Projekte über die bedarfsbezogen und zeitnah entschieden wird.
So wurden in den vergangenen Jahren folgende Maßnahmen unterstützt: